About
CV
- Leyla Schiemenz *93
Meisterschülerin von Prof. Andrea Büttner
lebt und arbeitet in München
AUSBILDUNG
- seit 2018Studium der Freien Malerei und Grafik bei Prof. Markus Oehlen. Meisterschülerin von Prof. Andrea Büttner, Akademie der Bildenden Künste München
- 2022Erstes Staatsexamen, Abschluss des Studium der Kunstpädagogik bei Prof. Nils Norman, Akademie der Bildenden Künste München
- 2015
bis 2022Studium der Kunstpädagogik bei Prof. Albert Hien und Nils Norman, Akademie der Bildenden Künste München
STIPENDIEN, FÖRDERUNGEN & PUBLIKATIONEN
- 2025LfA Kunstkalender Studierende der Klasse Andreas Breunig / Gülbin Ünlü
- 2023
bis 2026Atelíerförderung der Landeshaupstadt München Kulturreferat - 2021Stipendium „Junge Kunst und neue Wege“ Bayerisches Staatministerium für Wissenschaft und Kunst
AUSTELLUNGEN (AUSWAHL) & PROJEKTE
- 2025„Muschis & Pimmel“, Gruppenausstellung Studio D40, München
- 2024„Äpfelessen_Porträt“, Gruppenausstellung MalSO13, Galerie PING RODACHcontemporary München
- 2024„1,50€Shop & AFK12“, Gruppenausstellung Space n.n. München
- 2024„Selbstportrait“ Klasse Oehlen, Gruppenausstellung Kunstarkaden München
- 2024„Arttoria di Monaco“, Studio C, Munich Pop Art, Gruppenausstellung München
- 2023„Already Happened“, SO SO SO, Gruppenausstellung, Galerie München
- 2022„Mind is Magnet“, Gruppenausstellung, Project Art Distribution, New York
- 2022„Mashallah Mash Up“, Examensausstellung, Einzelausstellung, Akademie der Bildenden Künste München
- 2022„ON THE ROAD“, Gruppenausstellung, PF38 Bergschmiede, München
- 2022„Capri Sun Orange“, Gruppenausstellung, Galaxieoffgalerie, München
- 2022„DEM DINNER ZUM TROTZ“, Gruppenaussellung MalSO13, Kulturkiosk Stuttgart
- 2021
bis 2022„LOCUS“, Projekt, Initiation, Gründung, Konzeption und Kuration eines Kunst-und Kulturraum mit Luca Daberto, Aki Kiefer und Barbara Karrer, Kulturelle Umnutzung eines stillgelegten Toilettenhäuschen, München - 2021„FRÜHLING DER JUNGEN JAHREN“, Gruppenausstellung mit MalSO13, Platform, München
- 2020„Unterm Radar“, Mixed Media mit Ruine München, Lenbachhaus, München
ABOUT
- Als deutsch-iranische Künstlerin bewege ich mich im Spannungsverhältnis zweier Kulturen, was sich in meiner
Motiv- und Farbwahl fortwährend widerspiegelt und neue Narrative eröffnet. Mich inspirieren die lebendige Farbgebung
der Bazare, Teppiche und die feinen Details der persischen Miniaturmalerei. Diese visuellen Eindrücke fließen in meine
Malerei ein und prägen meine Kompositionen. Dabei seziere ich abstraktornamentale und naivfigurative Elemente aus
ihrem Kontext und übersetze sie in ein freies künstlerisches Bezugsystem.
Mit meinem kontinuierlichen Streben nach der Überschreitung von Genregrenzen möchte ich neue Konzepte zur Realisierung von kulturellen Begegnungsorten schaffen.
Meine Arbeiten entstehen durch eine malerische Herangehensweise, wobei ich intensiv mit verschiedenen Drucktechniken experimentiere. Hierbei versuche ich die Medien Malerei und Druckgrafik nebeneinander zu betrachten um sie zu einen neuen Ganzen zu verbinden. So ergibt sich eine Schnittstelle zwischen dem Siebdruckverfahren und meiner malerischen Ausdrucksweise.
Dabei kombiniere ich unterschiedliche künstlerische Techniken wie Siebdruck, Batik, Kupferstich, Ölmalerei und Glasmalerei. Besonders der Siebdruck und das Ausreizen der Möglichkeiten innerhalb traditioneller Druckverfahren faszinieren mich. Als Trägermaterial dienen hierbei neben Leinwänden und Papier auch große Wände im Innen- sowie im Außenraum. Häufig skaliere ich meine Kompositionen mit selbstgebauten Sieben zu monumentalen Drucken oder trage sie direkt auf Wände auf. Zudem breche ich mit der dem Siebdruck inhärenten Reproduzierbarkeit, indem ich Unikate drucke. Hierbei greife ich auf die Überlegungen von Walter Benjamin zurück, der in seinem Werk „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ die Auswirkungen der Reproduzierbarkeit auf die „Aura“ der Kunstwerke diskutiert.
Meine künstlerische Praxis weist zudem einen ephemeren Charakter auf, da die Arbeiten nur für einen begrenzten Zeitraum auf der Wandfläche existieren. Diese Dialektik zwischen Einzigartigkeit und Vielfältigkeit sowie Vergänglichkeit und Permanenz spiegelt sich in meinen Werken wider. Weitere wichtige Einflüsse stammen aus der unmittelbaren Ausdrucksweise der Graffiti-Subkultur sowie der Musik- und Pop-Kultur. Meine Werke weisen zudem einen autobiographischen Charakter auf, da die Motive aus der Suche nach meinen persischen Wurzeln entspringen.